Der Glaube an die eigene Stärke

Moisander blickt nach vorne
Niklas Moisander will im Spiel gegen Augsburg wieder vorangehen (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 29.01.2020 / 15:38 Uhr

Nach seiner gelb-roten Karte gegen Fortuna Düsseldorf war Niklas Moisander am Sonntag zum Zuschauen verdammt. Dass er seine Kollegen gegen Hoffenheim nicht persönlich auf dem Rasen unterstützen konnte, habe ihm „sehr weh getan.“ Umso glücklicher ist der Werder-Kapitän im Duell mit der direkten Konkurrenz wieder in den Kader zurückzukehren.

Niklas Moisander möchte nicht in die Vergangenheit blicken. Deshalb ist der Platzverweis aus der Düsseldorf-Partie auch schon lange abgehakt. „Ich habe das sehr schnell vergessen“, erklärt Moisander am Mittwoch-Nachmittag in der Mixed-Zone. Zu wichtig sind die kommenden Aufgaben gegen Augsburg und Union Berlin in der Liga und gegen den BVB im Pokal. Das Spiel vom vergangenen Sonntag kann der Finne allerdings nicht so schnell aus seinem Kopf streichen. Auf einen Sieg zum Auftakt und einer guten Trainingswoche folgte das „enttäuschende Ergebnis“ gegen die TSG. „Wir werden das sehr gut analysieren und uns dann auf Augsburg fokussieren“, gibt der Kapitän die Marschrichtung für die kommenden Tage vor. Auch wenn der Schmerz nach dem siebten Heimspiel ohne Sieg tief sitzt, dürfen die Grün-Weißen den Mut nicht verlieren.

Moisander vergleicht die Situation gerne mit seinen ersten beiden Jahren an der Weser, an denen auch nicht immer alles reibungslos funktionierte. „Auch damals war es schwer, aber unsere Stärke war es immer nicht negativ zu sein. Wir müssen positiv bleiben, auch wenn der Druck sehr hoch ist“,  so Moisander. Mit dem Druck müssen am Wochenende beide Mannschaften umgehen, sowohl der SV Werder als auch der FC Augsburg. Am Ende wird auch die richtige Einstellung eine entscheidende Rolle spielen. Dann wieder mit Kapitän Niklas Moisander.

 

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