Noah Olabisi sprintet in Deutsche Spitze

Noah Olabisi überzeugte sowohl über 60 Meter als auch über 200 Meter © Holger Seibke
Leichtathletik
Montag, 17.02.2020 / 07:52 Uhr

Olaf Kelterborn

Am vergangenen Wochenende fanden in Neubrandenburg die Deutschen Jugend Hallenmeisterschaften der U20 statt. Dabei sorgte allen voran Sprinter Noah Olabisi für tolle Ergebnisse aus grün-weißer Sicht.

Der talentierte Jugendsprinter, der noch dem jüngeren Jahrgang der B-Jugend angehört, qualifizierte sich in diesem Jahr sowohl über 60 Meter als auch über 200 Meter für die nationalen Titelkämpfe, die im schönen Neubrandenburger Jahnsportforum ausgetragen wurden. Los ging es am Samstag mit dem Vorlauf auf der Kurzsprintstrecke von 60 Metern. Mit 6,96 sec lief Olabisi hier nah an seine persönliche Bestzeit heran und qualifizierte sich souverän für den Zwischenlauf, was sein persönliches Ziel für die Meisterschaften war. Dort wiederholte der Werderaner seine Zeit von 6,96 sec erneut und erreichte damit, etwas überraschend, das Finale der besten acht Jugendsprinter Deutschlands.

Im Finale spielte ihm seine Nervosität aber leider einen großen Streich. Olabisi wollte die Chance nutzen seine persönliche Bestzeit anzugreifen und ließ sich zu einem Fehlstart hinreißen, der die sofortige Disqualifikation zur Folge hatte. „Das war schade für Noah, ich hätte ihm den Finallauf als Belohnung für seine couragierten Sprints total gegönnt“, so Trainer Andrei Fabrizius, der dennoch viele positive Worte für seinen Schützling parat hatte: „Noah ist noch sehr jung und wird noch viele Meisterschaften miterleben. Solche Erlebnisse gehören zum Sport dazu, da braucht er sich nicht zu sehr ärgern. Die Auftritte im Vor- und Zwischenlauf waren ja wirklich klasse, das lässt auf einen tollen Sommer hoffen.“

Einen Tag später nutzte Noah Olabisi über 200 Meter auch sofort die Gelegenheit sich wieder von seiner besten Seite auf der Bahn zu zeigen. Im Vorlauf sprintete er auf der Hallenrunde in neuer persönlicher Bestzeit von 22,43 sec über die Ziellinie. Damit war er schneller als im vergangenen Sommer und verpasste das Finale der besten acht Athleten Deutschlands nur hauchdünn um drei hundertstel Sekunden.

Sein Bruder Joshua Olabisi, der im Stabhochsprung an den Start ging, erlebte ein weniger erfreuliches Wochenende, denn bereits bei der Anfangshöhe von 4,40m war für den Stabartisten Endstation, er blieb ohne gültigen Sprungversuch.

Als weitere Einzelstarterin ging Zoe Gercken über 60m Hürden der U20 in die Startblöcke. Die Athletin von Trainer Andriy Wornart, die vor zwei Wochen mit 8,90 sec die Bronzemedaille bei den norddeutschen Meisterschaften gewann, blieb dieses Mal etwas hinter ihren persönlichen Zielsetzungen zurück. Die Zeit im Vorlauf stoppte nach 9,25 sec, womit sie sich nicht für den Zwischenlauf qualifizieren konnte.

Dennoch blieb es nicht der letzte Auftritt von Zoe Gercken, denn gemeinsam mit Wiebke Oelgardt, Mira Damaschke und Joanna Otoko trat sie auch noch mit der 4x200m Staffel an. Für das Quartett ging es in erster Linie darum Erfahrungen bei Deutschen Meisterschaften zu sammeln und sich möglichst gut zu verkaufen. Dies gelang ihnen mit einer Zeit von 1:45,83 und einer Mittelfeldplatzierung wirklich gut, so dass das Staffelteam zufrieden die Rückreise nach Bremen antreten konnten.

Sabine Lehmann

An einer anderen Wettkampfstelle, im Sportforum Berlin, fanden parallel zu den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften die Norddeutschen Meisterschaften der Senioren statt.

Mit Sabine Lehmann schickte der SV Werder hier eine Sprinterin ins Rennen über 60 Meter und 200 Meter. Auf der Hallenrunde von 200 Metern stoppte die Zeit für Sabine Lehmann, die in der Gruppe von Axel Kolb trainiert, nach 28,18 sec, womit sie sich die Bronzemedaille sichern konnte. Doch damit nicht genug. Über 60 Meter gelang Lehmann in 8,41 sec der zweite Sprung aufs Siegerpodest, dieses Mal wurde es die Silbermedaille. Ein toller Gesamterfolg für die W40 Athletin.

 

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